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Seminarkonzept zur Inhouseschulung
„Einführung in die Palliative Geriatrie“
Die Allgegenwart des Sterbens von häufig multimorbiden und chronisch erkrankten alten Menschen gehört inzwischen zum Alltag stationärer Arbeitsfelder in der Altenpflege. Diese fünftägige Fortbildung bietet einen breiten Einblick in das ganzheitliche Betreuungskonzept der Palliativen Geriatrie. Dabei bauen die Gedanken und Lösungsansätze der Palliativen Geriatrie auf einer Haltung auf, dass auch chronisch-kranke, schwer demente und sterbende alte Menschen palliativ betreut werden müssen. Die Intention des Konzeptes liegt nicht darin begründet, aus den Einrichtungen der Altenhilfe Hospize zu machen, sondern die Ansätze der Hospizkultur in den Arbeitsalltag zu integrieren.
Fortbildungsziele:
Das Ziel der Fortbildung liegt in der Vermittlung einer Haltung von Seiten der Pflegekräfte und auch anderer Berufsgruppen in der Institution ein hohes Maß an Lebensqualität für den sterbenden Menschen und seinen Angehörigen zu entwickeln. Dazu sollten sie einerseits eigene Trauerarbeit geleistet haben und andererseits im Rahmen der Fortbildung individuell die Gelegenheit bekommen, sich mit verschiedenen Möglichkeiten für eine interdisziplinäre, kreative und symptomorientierte Pflege im Sinne einer qualifizierten Sterbebegleitung auseinandersetzen. Dieses Seminar bietet eine Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten einer ganzheitlichen, authentischen, bewohner- und angehörigenorientierten Sterbebegleitung in den Einrichtungen der Altenpflege, die in die Organisationsstrukturen eingebunden werden sollte.
Je nach Qualifikationsgrad der Teilnehmer werden die Inhalte der Seminare adaptiert. Die thematische Schwerpunktsetzung sowie die Dauer der Inhouseschulung (1-5 Tage) kann individuell vereinbart werden.
Arbeits- und Lernformen
Kurzvorträge und Impulsreferate
Workshops zur gemeinsamen Erarbeitung von Inhalten
Groß- und Kleingruppendiskussionen
Analyse von Videofilmsequenzen
Reflexion von Gruppen- und Arbeitsprozessen
Die Arbeitsergebnisse werden im Anschluss an das Seminar für die weitere Erarbeitung in Qualitätszirkeln zur Verfügung gestellt.
Stundenanzahl: gesamt 40 Unterrichtsstunden
Termine Individuell zu vereinbaren, Seminar komplett oder einzelne Tage zu buchen
Kosten: nach Absprache
Seminarort: in der Einrichtung, bzw. nach Absprache
Zielgruppe: Pflegefachkräfte, SozialarbeiterInnen / Ergotherapeuten, Pflegemitarbeiter und Präsenzkräfte. Es können einzelne Tage auch mit weiteren Berufsgruppen (Seelsorge, Hauswirtschaft, Verwaltung, Hausmeister etc.) interdisziplinär durchgeführt werden.
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Seminartag
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Titel des Seminartages
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Inhalte
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I.
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„Biografie der Sterblichkeit“
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- Auseinandersetzung mit dem eigenen Todesverständnisses.
- Reflexion der Erfahrungen im Hinblick auf die Sterbebegleitung
- Das Erleben und Verhalten alter Menschen in der Konfrontation mit dem Sterben.
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II.
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„Beziehung und Begegnung“
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- Kommunikation mit Sterbenden.
- Förderung der fachlichen Kompetenz im Umgang mit demenziell erkrankten sterbenden Menschen.
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Evtl. geleiteter Praxisauftrag und Praxisphase von ca. 4 Wochen
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III.
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„Bestmögliche Lebensqualität bis zuletzt.“
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- Grundsätze der palliativen Pflege
- Symptomkontrolle und -therapie
- Schmerzmanagement anhand des Expertenstandards und bei demenziell erkrankten, kommunikationseinge-schränkten Menschen
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IV.
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„Die gegenseitige Wertschätzung und Kooperation aller Beteiligten in der Palliativversorgung.“
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- Einbeziehung der Angehörigen in die Pflege
- Interdisziplinäres Arbeiten im Team am Beispiel von „Fallbesprechungen
- Erarbeitung von Möglichkeiten einer „außerhäuslichen Vernetzung“
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Evtl. geleiteter Praxisauftrag und Praxisphase von ca. 4 Wochen
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V.
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„Zukunftsperspektiven für die Integration des Palliativ-Geriatrischen-Leitgedankens in die eigenen Arbeitsbereiche.“
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- Rechtliche Aspekte in den Verantwortungsbereichen der Pflege (Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht)
- Erarbeitung von Umsetzungsmöglichkeiten eines Betreuungskonzeptes in die Arbeitsbereiche der Teilnehmer
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